(a+b)2 = a2 + 2ab + b2
(a+b)3 = a3 + 3a2b + 3ab2 + b3
(a-b)1 = a - b
(a+b)n, wobei a und b auch negativ sein können. Um (a+b)2 auszurechnen, kann man entweder (a+b)(a+b) durchmultiplizieren, oder es sich durch ein Quadrat mit der Seitenlänge a+b veranschaulichen:
a2 + 2ab + b2.(a+b)3 ist auch eine graphische Lösung möglich:
a3 + 3a2b + 3ab2 + b3 heraus.(a+b)4 rechnen will, müsste man einen sogenannten 4-Dimensionalen Hyperwürfel zeichnen oder durchmultiplizieren. Für einen Menschen ist ein Hyperwürfel nicht vorstellbar, und durchmultiplizieren wäre sehr ineffizient. Nun kommt einem die Kombinatorik zu Hilfe. (a+b)n ist gleichbedeutend mit:(a+b)(a+b)(a+b)...a(a+b)(a+b)... + b(a+b)(a+b)...
a-a-a-a, für die blaue a-a-a-b und für die grüne a-a-b-a. Das erinnert an das Zählen im Binärsystem. Es werden also alle Möglichkeiten einzeln durchgearbeitet. Davon gibt es 2n. Manchmal kommt, wie im Beispiel blau und grün, eine Kombination von Buchstaben öfter vor. Jetzt kann man ausrechnen, wie oft sie vorkommt, indem man die Kombinatorik anwendet.a3b2 in (a+b)5 vor? (Die Summe der Exponenten der Summanden des Ergebnisses ist übrigens immer gleich dem Exponenten des Binoms.)

, gesprochen "Kombination von a Elementen zur b-ten Klasse" und damit kann man ausrechnen, wie viele Möglichkeiten es gibt, jeweils b Elemente von a zusammenzufassen.


a3b2 kommt also 10 mal vor, darum steht in der Lösung des Binoms 10a3b2.akbn-k der Lösung des Binoms (a+b)n errechnet man durch
.(a+b)n zunimmt, und nach rechts Exponent von dem b von (a+b)n zunimmt.
| Exponent | ||||||||||||
| 0 | 1 | |||||||||||
| 1 | 1 | 1 | ||||||||||
| 2 | 1 | 2 | 1 | |||||||||
| 3 | 1 | 3 | 3 | 1 | ||||||||
| 4 | 1 | 4 | 6 | 4 | 1 | |||||||
| 5 | 1 | 5 | 10 | 10 | 5 | 1 |

ist also
, und rechts darüber ist
. Nun wird daraus eine Gleichung gemacht: